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Das  Dietemanns­lied

Ein Städtlein liegt am Werrastrand, am Werrastrand, am Werrastrand, da bläst ein Mann vom Turm ins Land, ein Männlein bläst ins Land. Und weil er so schön blasen kann, drum nennt man ihn den Dietemann, drum nennt man ihn den Dietemann, den Diete-Dietemann.

Ich zog umher die Kreuz und Quer, die Kreuz und Quer, die Kreuz und Quer. Man fragt, wo ich zu Hause wär´, wo ich zu Hause wär´? Wohlan ihr lieben Leute seht, wo´s Männlein auf dem Turme steht, wo´s Männlein auf dem Turme steht, ja auf dem Turme steht.

Da sprachen sie mit arger List, mit arger List, mit arger List: „Nun wissen wir, wer du doch bist, wir wissen wer du bist! Du bist, wir sahen´s gleich dir an, du bist ein rechter Dietemann, du bist ein rechter Dietemann, ein rechter Dietemann.“

Mir ist es gleich, wie ihr mich nennt, wie ihr mich nennt, wie ihr mich nennt, mich freut´s, dass ihr das Männlein kennt, dass ihr das Männlein kennt. Dort, wo es tutet Stund´ um Stund´, dehnt sich der trauten Heimat Grund, dehnt sich der trauten Heimat Grund, der trauten Heimat Grund.

Und sollt´ ich einst gestorben sein, gestorben sein, gestorben sein, legt mich in einen Eschenhain, in einen Eschenhain. Schreibt an den Stein die Inschrift an: Hier ruht ein rechter Dietemann, hier ruht ein rechter Dietemann, ein rechter Dietemann!